Forschung & Entwicklung

Zukunftsgewandte Handwerkskunst entsteht dort, wo mit Forschergeist experimentiert wird und Scheitern kein Rückschlag ist, sondern eine Iterationsschleife auf dem Weg zum Erfolg.

LEROSH

  • Können Roboter von Handwerksmeister*innen im Schleifen ausgebildet werden?

    Kaum ein anderer handwerklicher Vorgang ist so unbeliebt, verursacht so viel Staub und Schmutz und kostet so viele Stunden an Arbeits- und Lehrzeit wie das Schleifen. Gemeinsam mit dem Institut für Robotik und Mechatronik des DLR, dem Fraunhofer IWU, Interactive Scape und Handwerksunternehmen aus den Bereichen Orthopädietechnik, Musikinstrumentenbau und Tischlerei forschen wir praxisnah an einer Robotik-Anwendung, die für jedes Handwerk einen Nutzen verspricht.

    Gelingt dieser Innovationssprung minimieren wir die gesundheitliche Belastung der Mitarbeiter*innen und steigern Effizienz und Attraktivität des digitalen Handwerks.

    Lassen Sie sich über den Projektverlauf informieren und melden Sie sich hier zu unserem Robotik Newsletter an

Kollaborative Robotik

  • CAD-Planung, CAM und CNC – die Digitalisierung optimiert nahezu jede unserer Projektphasen. Allein die Montage Ihres Objekts ist reine Handarbeit. In einem ZIM-Forschungsprojekt stellten wir uns gemeinsam mit der TU Berlin der Herausforderung, einem kollaborierenden Roboter Fingerspitzengefühl beizubringen.

    Das Ergebnis bisher? Mehr Fragen …

    … und der Bayerische Staatspreis 2019 für die Entwicklung der Robotik Toolbox.

TALE - Taktiles Lernen

  • Künstliche Intelligenz (KI) in Museen?

    Bisher wird KI eher als Thema von Ausstellungen gedacht: Menschen erfahren, wo ihnen Formen von maschinellem Lernen und KI im Alltag begegnen und welche Zukunft uns erwartet: Vom autonomen Fahren bis hin zum Sprachassistenten. Wie aber kann KI die Gestaltung von Exponaten zum Anfassen verbessern? Für das Deutsche Museum Nürnberg wurde erstmalig ein Exponat entwickelt, das durch KI und Sensorik eine neue Form des taktilen Lernens möglich macht – für den Mensch, die Maschine und das Museum.

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Multi Sense Box

  • Haben Sie schon einmal ein Exponat im Museum verbotenerweise berührt, um Geschichte hautnah zu begreifen?

    Wir bringen Exponate durch Berührung zum Erzählen, ohne dass Restaurator*innen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ein originalgetreues Replikat aus widerstandsfähigem Material wird mit der Multi-Sense-Box von werk5 ausgestattet: So können Sie unbesorgt Ihren Besucher*innen bei der taktilen Erkundung zuschauen. Wählen Sie zwischen visuellem oder Audiofeedback, um Inhalte und Informationen zu vermitteln.

    So schaffen Sie ganz nebenbei einen inklusiven Mehrwert für alle Menschen.

    Dieses Krokodil erzählt seine Geschichte bei Tasterlebnistouren selbst.